Was ist eigentlich.....
Dokumentation
Mit Dokumentation wird ein journalistisch aufbereiteter Bericht bezeichnet, der mit Hilfe von Quellen und Zeugnissen Anspruch auf Nichtfiktionalität, also auf Wahrheit, auf Bezug zur realen Welt, erhebt. Typisch für Dokumentationsfilme ist die Mischung von erklärenden und erzählenden Elementen. An dieser Stelle gibt es auch einen Übergang zu Unterhaltungsfilmen, die die Grenze zur Fiktionalität überschreiten ("Doku-Soap").
EB-Team
Als EB-Team (EB =elektronische Berichterstattung) wird ein Team bezeichnet, das in der aktuellen Berichterstattung für das Fernsehen tätig ist. Das EB-Team besteht meist aus zwei Personen, dem Kameramann und dem EB-Techniker.
Bei umfangreichen Dreharbeiten werden Beleuchter oder weitere Assistenten hinzugezogen.Das EB-Team arbeitet mit einem Redakteur oder einem Journalisten zusammen. Der Kameramann trägt in der Regel die Verantwortung für das Team und verteilt die Aufgaben. Seine Kernkompetenz liegt in der Motivauswahl und der Gestaltung des Bildes. Der EB-Techniker (z.B. Mediengestalter Bild/Ton) ist für die Tonaufnahmen, Kameraasistenz, das Drehmaterial und für die Betreuung der Ausrüstung (Equipment) zuständig.
Der Redakteur oder Journalist bespricht mit dem Kameramann die inhaltlichen redaktionell gewünschten Aussagen.
Die Ausrüstung besteht aus einem tragbaren elektronischen oder digitalen Kamerarecorder, Stativ und einem Vorschaumonitor. Des Weiteren besteht das Equipment aus Beleuchtungs- und Tonaufnahmegeräten. Alle Geräte sind speziell auf den mobilen und rauhen Außeneinsatz abgestimmt.
Der Begriff EB-Team stammt aus den Anfängen der elektronische Berichterstattung (80er Jahre), hier wurde unterschieden zwischen dem Celluloid Filmaterial und dem elektronischen Aufzeichnungsverfahren (MAZ). Bei diesem Verfahren musste nicht mehr das Filmmaterial aufwendig entwickelt und kopiert werden, sondern konnte gleich geschnitten und gesendet werden.
EB-Teams kommen in allen Bereichen der Fernsehproduktion zum Einsatz, wie Nachrichten, Magazinbeiträge, Features, Dokumentationen und Reportagen.
Filmproduktion
In der Filmproduktion wird zwischen organisatorischer/wirtschaftlicher und kreativer Tätigkeit unterschieden.
Zum kreativen Bereich gehören Regie, Kamera, Szenenbild, Kostüm, Maske, VFX (Visuelle Effekte), Ton, Filmschnitt usw. Die künstlerische (kreative) Leitung und Gesamtverantwortung trägt die Regie.
Zu den organisatorisch/wirtschaftlichen Tätigkeiten zählen z.B. Herstellungsleitung, Produktionsleitung, Aufnahmeleitung. Die wirtschaftliche Verantwortung liegt beim Produzenten.
Produzent und Regie arbeiten (idealerweise) eng zusammen, da es Aufgabe des Produzenten bzw. der Produktion ist, die Visionen und Vorstellungen der Regie so weit wie möglich finanziell, zeitlich, usw. umzusetzen.
Geschichte des Internet
Das Internet ging aus dem 1969 entstandenen ARPANET hervor, einem Projekt der Advanced Research Project Agency (ARPA) des US-Verteidigungsministeriums. Es wurde zur Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen benutzt. Ziel des Projekts war zunächst, die knappen Rechenkapazitäten sinnvoll zu nutzen, erst in den USA, später dann auch weltweit. Die anfängliche Verbreitung des Internets ist eng mit der Entwicklung des Betriebssystems Unix verbunden. Nachdem das ARPANET 1982 TCP/IP adaptierte, begann sich auch der Name Internet durchzusetzen.
Nach einer weit verbreiteten Legende bestand das ursprüngliche Ziel des Projektes vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in der Schaffung eines verteilten Kommunikationssystems, um im Falle eines Atomkrieges eine störungsfreie Kommunikation zu ermöglichen[1][2]. In Wirklichkeit wurden aber vorwiegend zivile Projekte gefördert, auch wenn die ersten Knoten von der Advanced Research Projects Agency (ARPA) finanziert wurden.
Die wichtigste Applikation in den Anfängen war die E-Mail. Bereits 1971 überstieg das Gesamtvolumen des elektronischen Mailverkehrs das Datenvolumen, das über die anderen Protokolle des ARPANET, das Telnet und FTP abgewickelt wurde.
Rasanten Auftrieb erhielt das Internet seit 1993 durch das World Wide Web, kurz WWW, als der erste grafikfähige Webbrowser namens Mosaic veröffentlicht und zum kostenlosen Download angeboten wurde. Das WWW wurde 1989 im CERN (bei Genf) von Tim Berners-Lee entwickelt. Schließlich konnten auch Laien auf das Netz zugreifen, was mit der wachsenden Zahl von Nutzern zu vielen kommerziellen Angeboten im Netz führte. Der Webbrowser wird deswegen auch als die "Killerapplikation" des Internet bezeichnet. Das Internet ist ein wesentlicher Katalysator der Digitalen Revolution.
Neue Techniken verändern das Internet und ziehen neue Benutzerkreise an: IP-Telefonie, Groupware wie Wikis, Blogs, Breitbandzugänge (zum Beispiel für Vlogs und Video on Demand), Peer-to-Peer-Vernetzung (vor allem für File Sharing) und Online-Spiele (z. B. Rollenspiele, Egoshooter, ...).
HDCAM
Das Format HDCAM wurde 1997 von Sony entwickelt und ist der HD-Nachfolger von Digital Betacam.
HDCAM Kameras zeichnen 1920*1080 Pixel bei 24,25,30 und 100 Bildern / Sekunde auf. Die Bandformate subsampeln bei HDCAM mit YCbCr311, HDCAM SR mit YCbCr 422 oder RGB444 bei MPEG4.
HDV
High Definition Video, kurz HDV, steht für Consumer High-Definition Digital Video. HDV ist ein Bewegtbild-Format, das es erlaubt, hochauflösende Videos platzsparend aufzuzeichnen.
HDV wird allgemein als hochauflösendes Nachfolgeformat für das DV-System (miniDV) angesehen. Sowohl der Farbraum (4:2:0), als auch die Datenrate (25 Mbps) und das allgemeine Aufzeichnungsmedium (miniDV-Kassetten) entsprechen dabei dem alten DV-System. Die Kompression findet jedoch, im Gegensatz zu DV (das auf einem eigenen interframe-basierten Codec aufsetzt), mit MPEG2 statt. Dies bedeutet dass über mehrere Frames hinweg komprimiert wird und dadurch ein Zugriff auf einzelne Frames u.U. erschwert wird.
Podcast
Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Das Kofferwort setzt sich aus den beiden Wörtern iPod und Broadcasting (engl. für „Rundfunk“) zusammen. Ein einzelner Podcast ist somit eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die über einen Feed (meistens RSS) automatisch bezogen werden können.
Man kann Podcasts als Radio- oder Fernsehsendungen auffassen, die nicht mehr zu einer bestimmten Zeit konsumiert werden müssen.
Podcasting ließe sich somit als Teilbereich von Video/Audio on Demand betrachten, jedoch werden letztere Begriffe eher mit kostenpflichtigen und durchsuchbaren Diensten in Verbindung gebracht, während Podcasts in aller Regel kostenlos angeboten werden und dem Konsumenten in einer von ihm ausgewählten Menge von „Sendern” (im Jargon „Feeds” genannt) nach und nach neue Folgen angeboten werden.
RSS
RSS (Abkürzung für Really Simple Syndication, zu deutsch etwa „wirklich einfache Verbreitung“) ist eine Technik, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite – oder Teile davon – zu abonnieren oder in andere Webseiten zu integrieren.
Neu veröffentlichte Inhalte werden dank RSS automatisch in regelmäßigen Abständen auf die Computer (oder andere Endgeräte wie z.B. Handys, PDAs oder mobile Spieleplattformen) des Abonnenten geladen. Dadurch bekommt der Abonnent die jeweils neuesten Informationen automatisch und bequem geliefert. Auf RSS basierende Funktionen werden zunehmend in bestehende Anwendungen integriert, zum Beispiel E-Mail-Programme oder Webbrowser.
Das Abonnement ist aber nicht auf reine Text-Inhalte beschränkt, Verwendungen wie beispielsweise in Podcasts zeigen, dass man auch Audio- oder Video-Inhalte via RSS abonnieren kann, die dann beispielsweise auf tragbare Musikplayer wie den Apple iPod geladen werden. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed.
RSS hat sich vor allem dank der Weblogs durchgesetzt, da die meisten Autoren sehr früh RSS-Feeds für ihre Artikel anboten bzw. Weblog-Systeme wie WordPress oder Movable Type diese RSS-Feeds automatisch generieren und in die Webseite einbinden.
Dadurch, dass die Inhalte via RSS in einem standardisierten Format vorliegen, eignen sie sich auch für die maschinelle Weiterverarbeitung. So lassen sich mittels RSS beispielsweise Texte einer Webseite automatisch mit Hilfe eines RSS Parsers in eine andere Webseite integrieren oder sehr einfach auf verschiedenen Endgeräten speziell aufbereitet darstellen. Das Aufbereiten von Informationen in ein standardisiertes Austauschformat/-objekt nennt man auch Aggregation.
Technisch gesehen ist RSS eine Familie von XML-basierten Dateiformaten. Die Abkürzung RSS hat in den verschiedenen technischen Spezifikationen eine unterschiedliche Bedeutung:
Weblog
Ein Weblog [ˈwɛblɒg] (engl. Wortkreuzung aus Web und Log), häufig abgekürzt als Blog [blɒg], ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Ein Blog ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens (ähnlich einem Tagebuch) und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt.
Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als bloggen bezeichnet.